Artikelsammlung

allgemeine, SEO-optimierte Artikelsammlung

50. Jahreszeit von dem Mauerbau in Berlin – Erinnerungen

Donnerstag 15. September 2011 von admin

Vor 50 Jahren, im Jahre 1961, wurde die Mauer durch Ost- und Westberlin gebaut, um die Zahl der Flüchtlinge von der D.D.R. (deutsche demokratische Republik) zur B.R.D. (Bundesrepublik Deutschland) zu vermindern. Am Anfang dachten die Leute, die Mauer sei provisorisch, es sei lächerlich so eine Stadt in einer Nacht zu teilen. An dem Morgen, an dem die Mauer gebaut wurde, kamen Leute weinend vor der Mauer an, weil sie nicht mehr nach Hause zurückkehren konnten. Die Mauer trennte auf ein Mal Familien, Freunde und Geliebte. Infolgedessen entwickelten sich zwei verschiedene Welten.

Berlin, eine Stadt der Paradoxe

Im Schatten der Mauer entwickelte sich eine kosmopolitische künstlerische Fauna und eine alternative Szene. Die Punks zum Beispiel – sie nannten sich die Generation „No future“ wegen der Perspektivlosigkeit dieser Zeit – machten antikommerzielle Musik und wollten anders sein als die anderen: Männer trugen zum Beispiel Irokesenschnitt mit durchlöcherter Kleidung und Piercings; Frauen hatten Tattoos und trugen alte zerrissene rauschende Ballkleider. Die Beats, die Hippies und zahlreichen anderen Subkulturen entwickelten sich in Berlin West in der gleichen Zeit. West-Berlin war, was die Kunst und die Kultur angeht, eine sehr tolerante Stadt. Wenn diese Seite von Berlin so bunt war – besonders durch ihre bekannten Mauerbilder im West-Berlin – hatte sie auch eine grauere und düstere Seite. Viele aus „dem Osten“ kamen bei der Flucht um und die Angst vor der grauen Mauer und ihrer Staatspolizei war allgegenwärtig.

28 Jahre danach

1989 fällt die sogenannte Mauer der Schande. Leute feiern um und auf der Mauer. Eine Frau aus dem Osten weint vor Glück. Die Wiedervereinigung ist im Gange: Familien, die getrennt waren können sich wieder in die Arme schließen. Großeltern und Elternteile, die nicht im gleichen Teil von Berlin gewohnt haben, können nun ihre Kinder und Enkelkinder, die damals noch im Stubenwagen schliefen, groß und erwachsen wiedersehen.

Author admin

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 15. September 2011 um 09:57 und abgelegt unter Kunst & Kultur. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

Kommentare sind geschlossen.