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Irrtümliche Meinungen über private Krankenversicherung im Umlauf

Freitag 4. November 2011 von admin

Die deutschen Bundesbürger haben anscheinend eine Vielzahl von Vorurteilen gegenüber der privaten Krankenversicherung. Eine Umfrage hat ergeben, dass viele Deutsche Meinungen vertreten, die so nicht stimmen. Daher ist dringend eine umfangreiche Aufklärungsarbeit von unabhängigen Parteien gefordert.

Der Finanzdienstleister MLP hat in seinem Gesundheitsreport feststellen müssen, dass viele Deutsche ein völlig verschobenes Bild von der privaten Krankenversicherung haben. Die private Krankenversicherung steht nicht immer rosig da, besonders hinsichtlich der Bevorzugung von Privatpatienten. Das dies nicht korrekt ist, versteht sich von selbst, schließlich sollten, besonders im Gesundheitswesen, alle Menschen gleich behandelt werden. Dennoch driften einige Meinungen deutlich an der Realität vorbei. Einige Ansichten über die Nachteile einer Mitgliedschaft in der PKV sind schlichtweg falsch. Innerhalb der Umfrage, die das Institut für Demoskopie Allensbach durchgeführt hat, wurde festgestellt, dass ein Drittel der Argumente, die angeblich gegen eine private Krankenversicherung sprechen, gar nicht zutreffen und ein Fünftel der Argumente nur zum Teil zutreffen.

Das Argument, welches am häufigsten aufgeführt wurde, waren die angeblich hohen Kosten der PKV. Die Kostenfrage kann man aber nicht verallgemeinern, da diese, anders als bei der gesetzlichen Krankenkasse, nicht prozentual erhoben werden, sondern sich an der individuellen Situation des Patienten orientieren. So kann die PKV für einige Bürger weitaus günstiger ausfallen, als die Beiträge zur gesetzlichen Versicherung.

Das zweite Argument, betrifft die Angst vor der Kostenfrage im Alter. Viele befürchten, dass sie sich als Rentner die Beiträge nicht mehr leisten können. Auch das stimmt so nicht vollständig. Die privaten Krankenversicherer bilden Altersrückstellungen, mit denen die höheren Kosten im Alter gedeckt werden. Die demografische Entwicklung wird eher den gesetzlichen Kassen zu schaffen machen, da diese aufgrund ihres Finanzierungssystems auf höhere Beiträge ihrer Mitglieder zurückgreifen werden müssen.

Viele Patienten schreckt zudem auch der Gedanke an die Vorkasse ab. Allerdings müssen Privatpatienten heute nicht mehr zwangsläufig im Voraus bezahlen. Besonders bei kostenintensiven Behandlungen ist die Abrechnung nach einem Kostenvoranschlag direkt über die Krankenversicherung möglich. Auch bieten einige private Versicherer Tarife an, in denen generell keine Vorkasse mehr geleistet werden muss.

Das vierte Argument vieler gesetzlich Versicherter bezieht sich auch auf die GKV. Schließlich wisse man, was man an seiner Krankenkasse hat. Das stimmt nun leider wahrlich gar nicht. Der Staat kann zu jeder Zeit die zu erbringenden Leistungen kürzen. Die PKV im Vergleich zur gesetzlichen Krankenkassen, kann dies nicht. Hier besteht ein privatrechtlicher Vertrag, der von beiden Seiten eingehalten werden muss.

Author admin

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 4. November 2011 um 15:12 und abgelegt unter Versicherungen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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