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Klettverschluss eine Erfindung der Natur

Samstag 17. März 2012 von findur

Viele Erfindungen der Menschen haben ihre Vorbilder in der Natur, auch wenn das manch einem technischen Narr vor lauter High-Tech und futuristischer Konzeption gar nicht mehr auffallen mag. Klettbänder sind nun nicht unbedingt zu den High-Tech Erfindungen unserer Zeit zu zählen, allerdings ist hier auch das Vorbild von der Konzeption her in der Natur zu finden, nämlich – wie man auch wahrscheinlich an dem Namen bereits erkennen kann – bei der biologischen Klettpflanze. Jeder kennt wahrscheinlich schon seit seiner Kindheit Klettverschlüsse, denn diese werden wegen der einfachen Funktionsart auch in Schuhen für Kinder eingesetzt, die noch nicht gelernt haben, eine Schleife zu binden. Auch wenn das Binden von Schleifen nämlich eine schwierige Aufgabe darstellt, sind Schuhe mit Klettverschlüssen auch von Kleinkindern einfach zu öffnen und zu schließen, bieten einen sehr guten Halt und darüber hinaus kann man bei Schuhen mit Klettband nicht über die Schnürsenkel stolpern, schlicht und ergreifend weil es ja keine gibt.

In der Natur verwenden die Pflanzen den Klettmechanismus, um sich an das Fell von Tieren oder unachtsamen Wanderern festzusetzen und weite Streckung mühelos zu überwinden, um schlussendlich die Verbreitung der eigenen Gattung zu gewährleisten. Entdeckt wurde das Prinzip im Grunde genommen aus purem Zufall 1951 vom Schweizer Ingenieur Georges de Mastral, der nach Spaziergängen die lästigen Pflanzen stets aus dem Fell seines Hundes entfernen musste. Bei der Betrachtung der Pflanzen stellte dieser dann fest, dass die Widerhaken selbst bei Gewaltsamer Entfernung von Textilien nicht abbrachen und man somit eine reversible Bindung zwischen zwei unterschiedlichen Materialien herstellen konnte. Heutzutage kennt man Klettverschlüsse in aller Welt und in der Industrie werden diese häufig zum Beispiel dafür verwendet, um zusammen gehörende Kabel zu verbinden und dadurch zu gewährleisten, dass keine gefährlichen Stolperfallen entstehen. Doch auch in Kleidungsstücken und bei Taschen werden Klettverschlüsse nach wie vor eingesetzt, Reisverschlüssen und Druckknöpfen zum Trotz.

Author findur

Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 17. März 2012 um 16:48 und abgelegt unter Allgemein. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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