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Welche Krankenversicherung ist für Beamte besser?

Donnerstag 21. Juni 2012 von admin

Beamte können grundsätzlich zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung wählen – ohne, wie die meisten anderen Menschen, Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung erfüllen zu müssen.Beamte haben Anspruch auf Beihilfe an den Behandlungskosten durch ihren Dienstherren (Staat), der bis zu 70 % der Kosten übernimmt. Erfahrungsgemäß schließen die meisten Beamten eine private Krankenversicherung ab, denn hier profitieren sie von schnelleren und ausführlicheren Leistungen.Beamte mit Kindern jedoch entscheiden sich aufgrund der kostenlosen Familienversicherung oftmals für die gesetzliche Krankenversicherung.

Beiträge

Aus finanzieller Sicht ist die gesetzliche Krankenversicherung für Beamte auf den ersten Blick nicht interessant. Hier werden das Bruttoeinkommen und alle sonstigen Einnahmen zur Beitragsbemessung herangezogen, bis zu einem Höchstbetrag (Beitragsbemessungsgrenze) von 3.825,00 Euro im Jahr 2012.Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden nach dem gesetzlich festgelegten, allgemein gültigen Beitragssatz von 15,5 % auf das Einkommen berechnet. Für gewünschte Leistungen, die über die normalen Kassenleistungen hinaus gehen, können Wahltarife abgeschlossen werden – sogenannte private Zusatzversicherungen.Bei den privaten Krankenversicherungen richten sich die Beiträge der Tarife nach den gewünschten Leistungen. Herangezogen werden zusätzlich noch das Alter, das Geschlecht und der Gesundheitszustand des Kunden bei Vertragsabschluss. Das Einkommen bleibt hier unberücksichtigt. Eine kostenfreie Mitversicherung von Kindern und Ehegatten ist bei der privaten Krankenversicherung nicht möglich.In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es die kostenlose Familienversicherung für Kinder und nichterwerbstätige Ehegatten. Die Beiträge bemessen sich immer nach dem Einkommen, unabhängig vom Gesundheitszustand oder Alter. So bleiben die Beiträge auch bei der späteren Rente oder Pension bezahlbar bei gleichem Leistungsanspruch. In der privaten Krankenversicherung dagegen berechnen sich die Beiträge aber am Gesundheitszustand – der potentiell im Alter schlechter und damit teurer wird.

Leistungen

Die Politik kürzt immer mehr Leistungen bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. Private Krankenversicherungen sind jedoch nicht von der Politik bestimmt und müssen die im Vertrag vereinbarten Leistungen zahlen. Aber nicht alle privaten Anbieter haben die gleichen Leistungen. Deshalb ist es für den Kunden teilweise schwierig, die für ihn passende Krankenversicherung zu finden.Private Versicherungen können wegen bestehender Vorerkrankungen Leistungen von vornherein ausschließen (Ausschlussklausel). Im Alter steigen die Tarife erheblich, sodass viele Beamte dann in den Standardtarif der privaten Krankenversicherung wechseln müssen. Der Standardtarif (Basistarif) entspricht in ungefähr dem Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen. Ein Wechsel von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung ist ab einem gewissen Alter und (nur) aufgrund steigender Beiträge in der PKV nicht mehr möglich.

Author admin

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 21. Juni 2012 um 16:42 und abgelegt unter Versicherungen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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