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Wettervorhersage & Co – Die besten Bauernregeln für jeden Monat

Donnerstag 17. Januar 2013 von admin

Jahrzehntelang haben sich die Menschen nach den so genannten Bauernregeln gerichtet und so ihre eigene Wettervorhersage getroffen. Diese Regeln entstanden im Laufe der Zeit durch die Beobachtung verschiedener Umstände in der Natur und wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Man versuchte durch sie, zukünftige natürliche Ereignisse vorherzusagen. In der Zeit, in der diese Bauernregeln entstanden, waren die Menschen besonders abhängig vom Wetter – sehr viel mehr als es heute der Fall ist. Denn wenn es zu viel oder zu wenig regnete, war die Ernte und damit auch die Existenz der Bauern und die Ernährung aller gefährdet.

Außerdem liegt es wohl in der Natur des Menschen, im Leben gewisse Sicherheiten zu brauchen. Dinge auf die er sich verlassen kann. Oder zumindest Anhaltspunkte, die Prognosen zu bestimmten Themen erlauben. Denn es ist schwierig, einfach nur von Tag zu Tag zu leben, ohne irgendwie ahnen zu können, was das Jahr noch bringen wird. Vor allem, wenn von dessen Verlauf, wie oben beschrieben, die Existenz einer ganzen Familie abhängig ist.

Wenn auch keine 100%ige Treffsicherheit der Bauernregeln besteht, die es im Übrigen auch bei der heutigen Wettervorhersage über beispielsweise www.wetter.net nicht gibt, so fand man doch durch statistische Daten heraus, dass diese Bauernregeln relativ oft zutreffen. Dabei ist jedoch der regionale Ursprung der entsprechenden Bauernregel zu berücksichtigen: So gibt es oft zu einem bestimmten Lostag, wie zum Beispiel dem Ostersonntag mehrere widersprüchliche Regeln, die aber auf verschiedene Regionen in Deutschland wie Alpenraum und Nordseeküste bezogen wiederum meist ihre Richtigkeit haben. Allgemein gültige Bauernregeln gibt es nur sehr wenige.

Im Folgenden soll eine Auswahl der besten Bauernregeln dargestellt werden – natürlich auch unter Berücksichtigung der regionalen Unterschiede. Für jeden Monat wird eine Bauernregel beschrieben:

  1. Auf kalten trockenen Januar folgt oft viel Schnee im Februar.
  2. Viel Nebel im Februar, viel Regen das ganze Jahr.
  3. Wenn im März viel Winde weh’n, wird’s im Mai dann warm und schön.
  4. April windig und trocken, macht alles Wachstum stocken.
  5. Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, aber dem Magen keine Früchte.
  6. Im Juni viel Donner, bringt einen trüben Sommer.
  7. Im Juli warmer Sonnenschein, macht alle Früchte reif und fein.
  8. Dem August sind Donner nicht Schande, sie nutzen der Luft und dem Lande.
  9. Septemberwetter warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.
  10. Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.
  11. Sitzt im November noch das Laub, wird der Winter hart, das glaub.
  12. Wenn dunkel der Dezember war, dann rechne auf ein gutes Jahr.
Author admin

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 17. Januar 2013 um 17:51 und abgelegt unter Wissenschaft. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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