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Altersvorsorge: Deutsche wollen sich nicht beraten lassen

Donnerstag 30. Juni 2011 von admin

Die Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge haben die meisten bereits eingesehen. Die Rente vom Staat genügt nicht und so muss man selbst etwas ansparen, um ausreichende Einkünfte im Alter zu beziehen, die den gewünschten Lebensstandard ermöglichen.

Auch wenn die Einsicht da ist, so mangelt es doch leider noch an der Umsetzung. Zu wenige sorgen für das Alter vor. Private Rentenversicherung, Riester, Rürup und Co. werden einfach noch zu zögerlich abgeschlossen und die Abdeckung der Bevölkerung mit Altersvorsorge-Produkten ist so schlecht, dass Verbraucherschützer eine Altersarmutswelle befürchten.

Empfohlen wird die Altersvorsorge über zwei Wege: die betriebliche und die private Altersvorsorge. Doch die meisten Arbeitnehmer, die bei kleinen und mittelständischen Unternehmen beschäftigt sind, nehmen ihr gesetzliches Recht auf Entgeltumwandlung nicht wahr und so bleibt zumindest ein Weg der Altersvorsorge unbeschritten. Doch auch was die private Altersvorsorge anbelangt, wird nicht konsequent gehandelt. Tatsächlich hat jetzt eine Umfrage herausgefunden, dass sich die Deutschen regelrecht vor einem Beratungsgespräch über die private Altersvorsorge scheuen. Wenn der Versicherungsmakler oder Berater sich meldet und den Versicherungsbedarf in Sachen Altersvorsorge formuliert, so sehen viele bereits schwarz. Am schlimmsten ist es im Osten Deutschlands, denn dort ist die Anzahl der Befragten, die sich vor einem Beratungstermin zu diesem Thema scheuen, am höchsten. Eventuell liegt das auch am schlechten Ansehen der Finanzdienstleister und Versicherungsmakler, denn einer anderen Umfrage zufolge vertrauen gerade einmal 13 Prozent der Bevölkerung ihrem Finanzdienstleister. Ein schlechteres Ansehen genießen nur Autoverkäufer und Politiker.

Abgesehen davon, dass die Branche unbedingt etwas gegen ihren schlechten Ruf und für ein besseres Verbraucher-Vertrauen tun muss, sollten die Verbraucher selbst handeln. Denn schließlich geht es um ihre Einkünfte im Alter, um ihren Lebensabend. Interessant ist auch, dass laut der Umfrage diese Leute sich auch nicht selbst über die Altersvorsorge belesen. Und das lässt sich auch an den schlechten Abschlusszahlen von Altersvorsorge-Produkten erkennen. Es sei also auch an dieser Stelle an alle Bürger appelliert, sich mit diesem Thema zu beschäftigen und entsprechend vorzusorgen.

Author admin

Dieser Beitrag wurde erstellt am Donnerstag 30. Juni 2011 um 13:28 und abgelegt unter Versicherungen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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