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Archiv für die 'Versicherungen' Kategorie

Pflegetagegeld — Sinnvolle Pflegetagegeldversicherung für Pflegebedürftige

Freitag 1. März 2013 von marcaurel

Die Pflegeversicherung ist eine der wichtigsten Versicherungen überhaupt, da sie Pflegebedürftige absichert und vor hohen Pflegekosten schützt. Sie ist eine Pflichtversicherung, die einen Teil der Pflegekosten für einen erheblichen oder schweren Pflegefall übernimmt. Ein schwerer Pflegefall muss rund um die Uhr versorgt werden, was durchaus teuer werden kann. Jemand der schwer pflegebedürftig ist, kann mit rund 3.500 Euro in einem Pflegeheim rechnen. Wer beispielsweise nur gesetzlich pflegeversichert ist, der erhält von der Pflegeversicherung etwa 1.550 Euro, für das restliche Geld muss der Betroffene selbst aufkommen. Doch 2.000 Euro nur für Pflegekosten, können sich wohl nur die wenigsten leisten, wodurch es sich lohnen würde eine private Pflegeversicherung abzuschließen, die die hohen Kosten übernehmen kann.

Bei der gesetzlichen Pflegeversicherung wird das Pflegetagegeld erst dann ermöglicht, wenn man mindestens in der Pflegestufe I eingestuft wird. Zu jener Stufe gehören Personen die eine erhebliche Pflegebedürftigkeit haben. Diese müssen mindestens einmal am Tag vom Pflegedienst aufgesucht und versorgt werden. Pflegebedürftige der Pflegestufe I sind zudem mindestens auf zwei Bereiche der Körperpflege, der Mobilität oder der Ernährung angewiesen, außerdem benötigen sie mehrmals in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung. Die gesetzliche Pflegeversicherung ermöglicht dem Betroffenen auch die ambulante Pflege durch Laien, die beispielsweise von Verwandten, Freunden oder Nachbarn vorgenommen werden kann.

Wer sich für jene Art der Pflege entscheidet, der erhält ein Pflegetagegeld, welches an den Pflegenden ausgezahlt werden kann. Es gibt jedoch auch hilfsbedürftige Menschen, die nicht die Voraussetzungen der Pflegestufe I erfüllen, aber trotzdem auf eine fremde Hilfe angewiesen sind. Hierbei kann es sich zum Beispiel um Menschen handeln, die eine soziale Betreuung benötigen. Jene Personen werden in der Pflegestufe 0 eingestuft, diese erhalten von der gesetzlichen Pflegeversicherung diverse Sachleistungen im Wert von 2.400 Euro pro Jahr, aber keine Geldauszahlung. Wer an einer Pflegetagegeldversicherung interessiert ist, der kann im Internet einen Vergleichsrechner nutzen, der den besten Tarif der jeweiligen Versicherungen errechnet. Jene Versicherung zahlt das Pflegetagegeld aus, sobald die versicherte Person pflegebedürftig wird.

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Vergleich und Test der privaten Krankenversicherung

Samstag 2. Februar 2013 von volkschoen

Die Versicherten die einen Wechsel in eine andere privaten Krankenversicherung planen sollten einige Dinge beachten. Das gilt auch für Beamtenanwärter und ein Vergleich der Krankenversicherungen kann einiges Geld sparen. Dafür stehen unabhängige Experten zur Verfügung. Die Auswahl an den privaten Anbietern ist groß und es stehen über 2.000 Tarife zur Auswahl. Die meisten privaten Krankenversicherungen stellen einen besonderen Tarif für die Beamtenanwärter zur Verfügung.

Dieser Tarif für den Beamtenanwärter wird nach den persönlichen Bedürfnissen erstellt. Wichtig ist die freie Arztwahl und die privat Versicherten werden als Privatpatienten besser behandelt als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Zahlung eines Zuschusses. In der gesetzlichen Krankenversicherung muss der Beamtenanwärter den vollen monatlichen Beitrag zahlen. Die Angestellten und Arbeiter bekommen 50 Prozent ihrer monatlichen Beiträge von ihrem Arbeitgeber. So überweist der Arbeitgeber 50 Prozent jeden Monat an die gesetzliche Krankenversicherung ihrer Angestellten.

In der privaten Krankenversicherung bekommt der Beamtenanwärter eine Beihilfe. Darauf besteht ein gesetzlicher Anspruch. Dieser Anspruch wird in den Beihilfeverordnungen des Bundes und der Bundesländer gesetzlich geregelt. Die Beihilfe beträgt zwischen 50 bis 80 Prozent. Die Beamtenanwärter müssen sich also nur mit 30 oder 50 Prozent versichern lassen. Dabei wird eine Menge Geld gespart. Aber auch die Leistungen sind bei einem privaten Anbieter besser als in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Ganz wichtig für die Beamtenanwärter ist die Kostenerstattung bei den Zusatzleistungen. Bei der gesetzlichen Krankenkasse sind diese Leistungen dem Rotstift der Politik zum Opfer gefallen. Aber bei einer privaten Gesellschaft werden die Kosten von alternativer Heilmethode übernommen. Auch bei der Zahnzusatzbehandlung gibt es Geld zurück oder es erfolgt die Übernahme der Kosten. Benötigt der Beamtenanwärter eine Sehhilfe oder Brille, auch diese Kosten werden erstattet. Bei einem Krankenhausaufhalt erfolgt die Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmer. Die Behandlung oder die notwendige Operation wird durch den Chefarzt durchgeführt.

Aber vor jedem Abschluss einer privaten Krankenversicherung sollte der Beamtenanwärter einen Vergleich aber auch gegeben falls einen Test durchführen.

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Krankenversicherung für Studenten

Montag 25. Juni 2012 von Pinzette

In der Regel sind Studenten über die Eltern in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert, hier können sie kostenfrei in der Familienversicherung bleiben. Dies gilt bis zum 25. Lebensjahr, teilweise bis zum 27. Lebensjahr (wenn zum Beispiel freiwillige soziale Dienste abgeleistet wurden). Solange die Eltern Kindergeld für das Kind, beziehungsweise den Studenten beziehen, kann dieser auch in der Familienversicherung bleiben und muss keine eigenen Beiträge entrichten.Das gilt aber nur so lange, wie der Student über kein oder nur ein geringes eigenes Einkommen verfügt. Wenn dieses 360 € im Monat – bei geringfügiger Beschäftigung maximal 400 € monatlich – übersteigt, ist eine eigene Krankenversicherung für den Studenten fällig.

Studenten und die gesetzliche Krankenversicherung

Studenten können sich über die gesetzliche Krankenversicherung absichern. Sie sind hier freiwillig versichert und können die so genannte gesetzliche Krankenversicherung für Studenten in Anspruch nehmen, die bis zum 30. Lebensjahr gilt. Die Tarife sind besonders günstig und richten sich nach dem deutschen Sozialhilfesatz.Voraussetzung für die Versicherung ist, dass der Student die Einschreibung (Immatrikulation) an einer deutschen Universität oder Fachhochschule nachweist. Die Beiträge für die studentische Versicherung lagen in 2011 bei unter 80 € für Kranken- und Pflegeversicherung. Wer die höchstmögliche Semesterzahl oder das Höchstalter von 30 Jahren erreicht hat, kann sich in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichern lassen.

Studenten und die private Krankenversicherung

Doch der Student kann sich nicht nur über die gesetzliche, sondern auch über die private Krankenversicherung absichern. In der privaten Versicherung stehen ebenfalls besondere Tarife für Studenten bereit, die als sehr günstig gelten.Wichtig zu wissen ist, dass in der privaten Versicherung nicht das Einkommen zählt, sondern es werden andere Kriterien für die Berechnung des Beitrags herangezogen. Es geht zum Beispiel eher darum, wie alt der Student ist, welches Geschlecht er hat, ob Vorerkrankungen vorliegen oder ob riskante Hobbys ausgeübt werden.Aus all diesen Risikofaktoren wird ein Beitrag berechnet, was ähnlich wie bei einem ‚normalen‘ Versicherten der Fall ist. Nur liegt der Satz für Studenten im Studententarif eben unter dem üblichen Satz für den Basis- oder Standardtarif. Ergänzend können Leistungen mit aufgenommen werden, wie die Bezuschussung von Zahnersatz oder von Sehhilfen.

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Welche Krankenversicherung ist für Beamte besser?

Donnerstag 21. Juni 2012 von Pinzette

Beamte können grundsätzlich zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung wählen – ohne, wie die meisten anderen Menschen, Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung erfüllen zu müssen.Beamte haben Anspruch auf Beihilfe an den Behandlungskosten durch ihren Dienstherren (Staat), der bis zu 70 % der Kosten übernimmt. Erfahrungsgemäß schließen die meisten Beamten eine private Krankenversicherung ab, denn hier profitieren sie von schnelleren und ausführlicheren Leistungen.Beamte mit Kindern jedoch entscheiden sich aufgrund der kostenlosen Familienversicherung oftmals für die gesetzliche Krankenversicherung.

Beiträge

Aus finanzieller Sicht ist die gesetzliche Krankenversicherung für Beamte auf den ersten Blick nicht interessant. Hier werden das Bruttoeinkommen und alle sonstigen Einnahmen zur Beitragsbemessung herangezogen, bis zu einem Höchstbetrag (Beitragsbemessungsgrenze) von 3.825,00 Euro im Jahr 2012.Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden nach dem gesetzlich festgelegten, allgemein gültigen Beitragssatz von 15,5 % auf das Einkommen berechnet. Für gewünschte Leistungen, die über die normalen Kassenleistungen hinaus gehen, können Wahltarife abgeschlossen werden – sogenannte private Zusatzversicherungen.Bei den privaten Krankenversicherungen richten sich die Beiträge der Tarife nach den gewünschten Leistungen. Herangezogen werden zusätzlich noch das Alter, das Geschlecht und der Gesundheitszustand des Kunden bei Vertragsabschluss. Das Einkommen bleibt hier unberücksichtigt. Eine kostenfreie Mitversicherung von Kindern und Ehegatten ist bei der privaten Krankenversicherung nicht möglich.In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es die kostenlose Familienversicherung für Kinder und nichterwerbstätige Ehegatten. Die Beiträge bemessen sich immer nach dem Einkommen, unabhängig vom Gesundheitszustand oder Alter. So bleiben die Beiträge auch bei der späteren Rente oder Pension bezahlbar bei gleichem Leistungsanspruch. In der privaten Krankenversicherung dagegen berechnen sich die Beiträge aber am Gesundheitszustand – der potentiell im Alter schlechter und damit teurer wird.

Leistungen

Die Politik kürzt immer mehr Leistungen bei den gesetzlichen Krankenversicherungen. Private Krankenversicherungen sind jedoch nicht von der Politik bestimmt und müssen die im Vertrag vereinbarten Leistungen zahlen. Aber nicht alle privaten Anbieter haben die gleichen Leistungen. Deshalb ist es für den Kunden teilweise schwierig, die für ihn passende Krankenversicherung zu finden.Private Versicherungen können wegen bestehender Vorerkrankungen Leistungen von vornherein ausschließen (Ausschlussklausel). Im Alter steigen die Tarife erheblich, sodass viele Beamte dann in den Standardtarif der privaten Krankenversicherung wechseln müssen. Der Standardtarif (Basistarif) entspricht in ungefähr dem Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen. Ein Wechsel von der privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung ist ab einem gewissen Alter und (nur) aufgrund steigender Beiträge in der PKV nicht mehr möglich.

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Tarife für Versicherungen vergleichen – von der Kfz Versicherung bis zur Hundeversicherung

Freitag 1. Juni 2012 von kramoo

Vor allem die Haushalte in Deutschland berappen hohe Prämien für unsere Versicherungen – und sind gerne gegen alle Eventualitäten abgesichert. Es existieren sehr wohl Versicherungen, welche auf jeden Fall nicht nur empfehlenswert statt dessen notwendig sind. Eine Autoversicherung oder aber die Krankenversicherung zählen beispielsweise dazu. Die Möglichkeit, online Tarife für Versicherungen vergleichen zu können besteht für die meisten Versicherungsarten, und selbige zeigen häufig direkt im Internet auf, ob mit einem Wechsel ein Sparpotential verbunden ist. Im Internet Versicherungen miteinander vergleichen ist demzufolge eine Option, die jeder regelmäßig benutzen kann und sollte!

Versicherungsrechner für Pkw Versicherung: vergleichen, den Anbieter wechseln und sparen

Die Pkw Versicherung – eine der bedeutendsten Versicherungsarten. Ein Pkw Versicherungsvergleich, einer der am Meisten benutzten Tarifvergleiche. Insbesondere bei einer Pkw Versicherung kann der Versicherungsnehmer so einiges einsparen, bestehende Unterschiede bei Preis jedoch auch Leistungsfähigkeit sind stellenweise massiv. Ein hohes Sparpotential, dies könnte mittels einem Wechsel der Pkw Versicherung erreicht werden. Möglicherweise macht dies etliche hundert Euros jährlich aus. Eröffnet sich also die Möglichkeit der aktuellen Pkw Versicherung die rote Karte zu zeigen sowie zu einem günstigeren Autoversicherer zu wechseln, dann sollte jene auch genutzt werden. Das online Versicherungen vergleichen hilft hierbei, eine attraktive und obendrein billige Pkw Versicherung zu ermitteln.

Top Versicherungstarife berechnen und vergleichen: Haftpflicht Versicherungen

Bei den Haftpflichtversicherungen kann man zwischen ein paar verschiedenen Versicherungen einen Unterschied machen. Gerade eine Kfz Haftpflichtversicherung oder eine Private Haftpflicht stellen Versicherungen dar, die gebräuchlich sind. Jedoch auch die Hundeversicherung ist eine Haftpflicht Versicherung, welche mindestens jeder Hundefreund kennen und auch beantragen sollte. Sämtliche dieser Haftpflicht Versicherungen haben 2 Dinge gemeinsam: Zum einen decken sie Schadensansprüche Dritter ab. Zweitens bieten jene ebenfalls eine passive Rechtschutzversicherung. Und drittens: mit Hilfe von einem Versicherungsvergleich vermag jedweder online die Angebote für Haftpflichtversicherung einem Tarifvergleich unterziehen. Das Schöne daran: Insbesondere für eine Hundeversicherung oder aber auch eine Kfz Haftpflichtversicherung vermag ein Vergleich günstige Versicherungsangebote ausfindig machen – Offerten mit einer Prämie von unter 50 Euros pro Jahr. Sicherlich ist das bei einer Kfz Haftpflichtversicherung nicht wirklich realisierbar, aber dafür ist hier das alljährliche Einsparpotential umso höher.

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Für Selbständige: Die Rürup-Rente

Samstag 26. Mai 2012 von Pinzette

Die staatlich geförderte Rürup-Rente wurde als private Altersvorsorge für Selbständige eingeführt. Diese sind nämlich nicht sozialversicherungspflichtig, zahlen somit nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein und erhalten damit vom Staat keine Rente.Um selbst für die private Altersvorsorge etwas zu tun, wurde deshalb die Rürup-Rente für Selbständige im Jahr 2005 eingeführt.

Die Rürup-Rente – Steuervorteile in der Anspar- und Leistungsphase

Auch als Basisrente bekannt, ist die Rürup-Rente eine staatlich geförderte Altersvorsorge für Selbständige. Die Förderung der Rürup-Rente geschieht durch steuerliche Vorteile während der Ansparphase. Die Vorsorgeaufwendungen für diese private Altersvorsorge können als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Ledige können einen Vorsorgeaufwand von bis zu 20.000 € und Verheiratete von bis zu 40.000 € pro Jahr geltend machen und so die Steuervorteile der Rürup-Rente nutzen.Seit der Einführung der Rürup-Rente im Jahr 2005 wird der Steuerfreibetrag jährlich um 2 % angehoben. Im Jahr 2012 liegt dieser bei 74 %. Die vollen 100 % sind im Jahr 2025 erreicht. Diese schrittweise Anhebung wird Progression genannt.Die Leistungsphase der Rürup-Rente beginnt frühestens mit dem 60. Lebensjahr des Versicherten. Hier setzt dann auch die Besteuerung der Rürup-Rente ein. Wie bei der Ansparphase steigt der jährlich zu versteuernde Betrag, der aus der Rürup-Rente bezogen wird, um 2 % pro Jahr an. Zur Einführung waren es 50 % der Altersrente aus der Rürup-Rente, die versteuert werden mussten. Mit dem jährlichen Anstieg um 2 % sind die 100 % dann im Jahr 2040 steuerpflichtig – denn ab 2025 steigt der Steuersatz jährlich nur noch um 1 %.Doch auch in der Leistungsphase dieser privaten Altersvorsorge gibt es Freibeträge, die nicht versteuert werden müssen. Für Ledige beträgt dieser Freibetrag jährlich 18.900 € und für verheiratete 37.800 €. Somit bietet die Rürup-Rente auch in der Leistungsphase gewisse Steuervorteile.

Weitere Merkmale der Rürup-Rente

Neben den Steuervorteilen in der Ansparphase und als private Altersvorsorge für Selbständige, ist die Rürup-Rente zudem ein Schonvermögen. Das bedeutet, dass das bereits in die Rürup-Rente angesparte Kapital nicht angerechnet wird, wenn der Versicherte während der Ansparphase arbeitslos wird oder Hartz IV beziehen muss.Ein weiteres Merkmal der Basisrente ist, dass das Kapital dieser privaten Altersvorsorge nicht als Einmalzahlung in der Leistungsphase ausgezahlt werden kann, sondern als monatliche, lebenslange Leibrente gewährt wird. Zudem kann das Kapital aus der Rürup-Rente nicht verpfändet, beliehen oder vererbt werden.Es gibt aber Versicherungsanbieter, die einen privaten Hinterbliebenenschutz anbieten, so dass auch im Falle des Ablebens des Versicherten die Hinterbliebenen Beiträge aus der Rürup-Rente beziehen können.

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Anbietervergleich bei der Riester-Rente

Donnerstag 17. Mai 2012 von Pinzette

Führen Sie sich vor Augen, wie Ihre finanzielle Situation im Alter voraussichtlich sein wird, fällt die Entscheidung zur privaten Altersvorsorge denkbar einfach. Die Riester-Rente kann insbesondere für Angestellte interessant sein: Besser verdienende Sparwillige profitieren von steuerlichen Vorteilen bei der Riester-Rente, Normal- bis Wenig-Verdiener von der Förderung selbst. Dass die gesetzliche Rente kaum zum Bestreiten der Rentenzeit ausreicht, ist längst schon kein Geheimnis mehr. Wollen Sie mit der Riester-Rente privat vorsorgen, stehen Sie einem undurchdringlichen Wust aus Gesellschaften und Vertragsmöglichkeiten gegenüber. Welcher Anbieter entspricht Ihren eigenen Vorstellungen in Bezug auf Leistung und Service? Und vor allem: Wo erzielen Sie die attraktivste Rendite?

Riester-Rente: Wer die Wahl hat, hat die Qual

Allen Anbietern gemein ist die Tatsache, dass es Ihnen mit der Riester-Rente ermöglicht wird, mit einem monatlich überschaubaren finanziellen Einsatz privat fürs Alter vorzusorgen. Gerade in jungen Jahren ist das von Bedeutung: Verbraucherschützer und Experten werden nicht müde, zu betonen, wie wichtig es sei, bereits als junger Mensch mit der Altersvorsorge zu beginnen, um im Alter eine entsprechende Rendite zu erzielen. Doch der Markt der Anbieter für die Riester-Rente ist unüberschaubar.

Vergleichen und beraten

Wollen Sie die Zulagen, die die Riester-Rente bietet, für sich und Ihre Familie nutzen, ohne von Anbieter zu Anbieter zu müssen und sich Angebote einzuholen, empfiehlt sich ein Vergleich. Die Unterschiede, die ein solcher Vergleich zutage fördert, sind teilweise gravierend – angefangen von der zu erzielenden Rendite bis hin zu den Serviceleistungen, die Sie erwarten dürfen. Geld haben Sie sicherlich nicht zu verschenken; gerade im Bereich der Altersvorsorge nicht, ist doch in den letzten Jahren verstärkt die Rede von steigender Altersarmut präsent.

Mit dem Vergleich verschiedener Gesellschaften und Verträge zur Riester-Rente gewinnen Sie einen umfassenden und vor allem neutralen Überblick über die Marktgegebenheiten. So gelingt es Ihnen, tiefer in die Materie einzutauchen und für Ihre Situation ganz individuell den Anbieter herauszufiltern, der in Bezug auf Service, Vertragsbedingungen und Rendite am besten zu Ihnen passt.

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Wissenswertes über den Wechsel in die PKV

Montag 14. Mai 2012 von Pinzette

Viele Menschen glauben, dass ihnen der Wechsel in die private Krankenversicherung und damit dieVorteile, die ein solcher Wechsel in das System der privaten Versicherung mit sich bringt, nicht offen steht, da sie sich unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze bewegen. Die Beitragsbemessungsgrenze, auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt, ist faktisch ein jährliches Mindesteinkommen, das man haben muss, um nicht länger gesetzlich, sondern privat versichert sein zu können. Diese Annahme muss allerdings nicht zwingend in jedem Fall richtig sein.

Bestimmte Berufsgruppen dürfen immer in die PKV

So gibt es einige Berufsgruppen, die ihre Krankenversicherung unabhängig von der Beitragsbemessungsgrenze ändern dürfen. Studenten haben beispielsweise zu Beginn ihres Studiums und am Ende ihrer Ausbildung diese Möglichkeit und damit die Option, sich von nun an über die private Krankenversicherung zu versichern. Für Studenten hat ein solcher Wechsel der Krankenversicherung einige Vorteile, denn die PKV (ebenso wie die GKV) bieten besondere Studententarife an, deren Leistungen sich über denen der gesetzlichen Krankenversicherung bewegen können, aber dennoch bezahlbar sind.Ebenfalls die Möglichkeit, sich unabhängig von der Beitragsbemessungsgrenze bei einer privaten Krankenversicherung zu versichern, haben Selbständige, Freiberufler und Beamten. Allerdings bleiben diese meist ohnehin nicht unter dieser Grenze, denn für die Beitragsbemessungsgrenze wird nicht der Gewinn nach Steuern herangezogen, sondern lediglich der Jahres-Umsatz des Unternehmens.

Vorteile der privaten Krankenversicherung

Die entscheidende Frage lautet: Macht ein solcher Wechsel eigentlich Sinn? Bringt es Vorteile, in die private Krankenversicherung zu wechseln? Viele Menschen zögern, weil die Tarife teurer sind, doch insgesamt gilt: Der Wechsel in die PKV bringt eigentlich immer Vorteile mit sich. So wird der Preisunterschied zwischen den Tarifen von PKV und GKV beispielsweise häufig schon durch den Wegfall der Praxisgebühr und der Medikamentenzuzahlung ausgeglichen. Außerdem bekommen Mitglieder der PKV durchschnittlich schneller einen Termin beim Spezialisten und werden zudem zeitnaher operiert. Die Kosten der privaten Krankenversicherung steigen zudem nicht so schnell wie die der GKV. Mussten die gesetzlichen Krankenversicherungen ihre Preise 2011 durchschnittlich um mehr als 3 % anheben, lag der Vergleichswert der privaten Krankenversicherung bei nur etwas mehr als 2 %.

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Allgemeines über die private Berufsunfähigkeitsversicherung

Montag 14. Mai 2012 von Pinzette

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung deckt eine entstehende Versorgungslücke, wenn man als Folge einer Krankheit oder eines Unfalles den Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann. Ohne eine private Berufsunfähigkeitsversicherung würde man im Falle einer Berufsunfähigkeit vollkommen ohne finanzielle Hilfe dastehen, denn eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es nicht.

Keine Hilfe vom Staat bei Berufsunfähigkeit

Grundsätzlich würde nur dann die gesetzliche Rentenversicherung einspringen (und auch nur dann), wenn man aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit überhaupt keiner Tätigkeit mehr ausüben und nicht mehr als höchstens 6 Stunden pro Tag arbeiten könnte.Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente beträgt bei teilweiser Erwerbunfähigkeit jedoch gerade einmal 15 % des letzten Nettogehalts, bei voller Erwerbsunfähigkeit 29 % des letzten Nettogehaltes – der finanzielle Ruin ist somit vorprogrammiert.Noch größer ist die entstehende Versorgungslücke bei Selbständigen und Freiberuflern, die keine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben. Werden Selbständige durch einen Unfall oder eine Krankheit berufsunfähig, sind sie ohne Versicherungsschutz durch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung nicht abgesichert und können folglich auch nicht auf eine private Altersrente ansparen – die allerdings fundamental gegen den Kampf der Altersarmut für Selbständige ist. Zudem können bestehende Verpflichtungen und Arbeitsverhältnisse zu Angestellten nicht immer kurzfristig gekündigt werden und es entstehen hohe Verbindlichkeiten gegenüber Dritten ohne einen Zufluss des nötigen Einkommens.

Private Berufsunfähigkeitsversicherung rechtzeitig abschließen

Bevor ein Unfall oder eine Krankheit eintritt, die verhindern, dass man weiterhin seinen Beruf ausüben kann, sollte also eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Denn mit zunehmendem Alter, oder wenn bereits ein Unfall oder eine Krankheit vorliegt, müssen Versicherte mit deutlich höheren Beiträgen bei einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung rechnen, da sie auch ein höheres Risiko für den Versicherer darstellen.Auch chronische Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck wirken sich auf die Höhe der zu zahlenden Beiträge zu einer privaten Berufsunfähigkeit kostensteigernd aus.

Wenn der Versicherungsschutz benötigt wird

Betroffene, die eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben, müssen eigenverantwortlich dafür sorgen, dass der Versicherungsschutz in Kraft tritt. Dies geschieht im Schadensfall einer Berufsunfähigkeit durch die Übermittlung von Arzt- und Therapieberichten sowie einem Bericht zur Krankheit oder zum Unfallhergang an die entsprechende Versicherung, bei der eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wurde.Zudem sollten Versicherte vor Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung darauf achten, ob im Vertrag neben dem Versicherungsschutz und dem Versicherungsumfang auch die Klausel zur abstrakten Verweisung enthalten ist. Diese schränkt den Versicherungsschutz nämlich dahingehend ein, dass wenn der Versicherungsnehmer noch in einem anderen Beruf trotz des Unfalles oder der Krankheit erwerbsfähig wäre, die Versicherung keine Leistung in Form der Berufsunfähigkeitsrente zahlen müsste. Seriöse Anbieter für eine private Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten auf die abstrakte Verweisung, denn diese bedeutet für Betroffene erneut eine empfindliche Versorgungslücke im Versicherungsfall.

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Beitragsbemessungsgrenze und Jahresarbeitsentgeltgrenze

Montag 14. Mai 2012 von Pinzette

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze bestimmt, ab welcher Einkommenshöhe einem Arbeitnehmer der Wechsel aus der gesetzlichen in die private Krankenversicherung erlaubt ist. Die Beitragsbemessungsgrenze gibt hingegen an, bis zu welcher Höhe ein sozialversicherungspflichtiges Einkommen für die Bestimmung des zu zahlenden Krankenkassenbeitrages herangezogen wird. Beide Werte gelten indirekt auch für die Pflegeversicherung, da der Typ der Krankenversicherung über eine gesetzliche oder private Pflegeabsicherung entscheidet. Beitragsbemessungsgrenzen bestehen auch in der Rentenversicherung und der Arbeitslosenversicherung.

Beitragsbemessungsgrenze

Die Beitragsbemessungsgrenze deckelt den Krankenkassenbeitrag für Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung. Zugleich begrenzt er die Höhe des Krankengeldes als Lohnersatzleistung. Für Versicherte privater Krankenkassen ist die Beitragsbemessungsgrenze von Bedeutung, da der Arbeitgeberzuschuss zur PKV sich daran bemisst, welchen Betrag der Arbeitgeber bei einer Versicherung in der GKV höchstens zu zahlen hätte.

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze

Der Gesetzgeber hat die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAG) höher als die Beitragsbemessungsgrenze festgelegt. Eine Ausnahme besteht lediglich für bereits Ende 2002 in der PKV versicherte Arbeitnehmer: Für diese gilt wegen des gesetzlich vorgeschriebenen Vertrauensschutzes weiterhin die Beitragsbemessungsgrenze zugleich als JAG. Für das Kalenderjahr 2012 gilt eine Jahresarbeitsentgeltgrenze von 50.850,- € sowie eine Beitragsbemessungsgrenze von 45.900,- €. Beide Grenzbeträge werden jährlich an die aktuelle Einkommensentwicklung angepasst.

Die JAG wird auch als Versicherungspflichtgrenze bezeichnet. Dieser Begriff trifft nicht völlig zu, da jeder Einwohner zum Abschluss einer Krankenversicherung verpflichtet ist. Sachgerechter ist somit die Bezeichnung der JAG als Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Die Bestimmung, wonach das Jahreseinkommen vor einem Wechsel in die private Krankenversicherung mindestens drei Jahre lang oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze gelegen haben muss, wurde Anfang 2011 aufgehoben. Seitdem reicht das einmalige Überschreiten ebenso wie bei einer Neueinstellung ein vereinbartes Gehalt oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze aus, um zwischen beiden Modellen der Krankenversicherung zu wählen.

Während die Beitragsbemessungsgrenze für alle Versicherungsnehmer in der GKV gilt, bezieht sich die Versicherungspflichtgrenze nur auf Arbeitnehmer. Selbständige und Freiberufler haben ein grundsätzliches Wahlrecht; ebenso können Studenten ihre Krankenversicherung frei wählen.

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