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Allgemeines über die private Berufsunfähigkeitsversicherung

Montag 14. Mai 2012 von admin

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung deckt eine entstehende Versorgungslücke, wenn man als Folge einer Krankheit oder eines Unfalles den Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann. Ohne eine private Berufsunfähigkeitsversicherung würde man im Falle einer Berufsunfähigkeit vollkommen ohne finanzielle Hilfe dastehen, denn eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es nicht.

Keine Hilfe vom Staat bei Berufsunfähigkeit

Grundsätzlich würde nur dann die gesetzliche Rentenversicherung einspringen (und auch nur dann), wenn man aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit überhaupt keiner Tätigkeit mehr ausüben und nicht mehr als höchstens 6 Stunden pro Tag arbeiten könnte.Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente beträgt bei teilweiser Erwerbunfähigkeit jedoch gerade einmal 15 % des letzten Nettogehalts, bei voller Erwerbsunfähigkeit 29 % des letzten Nettogehaltes – der finanzielle Ruin ist somit vorprogrammiert.Noch größer ist die entstehende Versorgungslücke bei Selbständigen und Freiberuflern, die keine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben. Werden Selbständige durch einen Unfall oder eine Krankheit berufsunfähig, sind sie ohne Versicherungsschutz durch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung nicht abgesichert und können folglich auch nicht auf eine private Altersrente ansparen – die allerdings fundamental gegen den Kampf der Altersarmut für Selbständige ist. Zudem können bestehende Verpflichtungen und Arbeitsverhältnisse zu Angestellten nicht immer kurzfristig gekündigt werden und es entstehen hohe Verbindlichkeiten gegenüber Dritten ohne einen Zufluss des nötigen Einkommens.

Private Berufsunfähigkeitsversicherung rechtzeitig abschließen

Bevor ein Unfall oder eine Krankheit eintritt, die verhindern, dass man weiterhin seinen Beruf ausüben kann, sollte also eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Denn mit zunehmendem Alter, oder wenn bereits ein Unfall oder eine Krankheit vorliegt, müssen Versicherte mit deutlich höheren Beiträgen bei einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung rechnen, da sie auch ein höheres Risiko für den Versicherer darstellen.Auch chronische Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck wirken sich auf die Höhe der zu zahlenden Beiträge zu einer privaten Berufsunfähigkeit kostensteigernd aus.

Wenn der Versicherungsschutz benötigt wird

Betroffene, die eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben, müssen eigenverantwortlich dafür sorgen, dass der Versicherungsschutz in Kraft tritt. Dies geschieht im Schadensfall einer Berufsunfähigkeit durch die Übermittlung von Arzt- und Therapieberichten sowie einem Bericht zur Krankheit oder zum Unfallhergang an die entsprechende Versicherung, bei der eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen wurde.Zudem sollten Versicherte vor Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung darauf achten, ob im Vertrag neben dem Versicherungsschutz und dem Versicherungsumfang auch die Klausel zur abstrakten Verweisung enthalten ist. Diese schränkt den Versicherungsschutz nämlich dahingehend ein, dass wenn der Versicherungsnehmer noch in einem anderen Beruf trotz des Unfalles oder der Krankheit erwerbsfähig wäre, die Versicherung keine Leistung in Form der Berufsunfähigkeitsrente zahlen müsste. Seriöse Anbieter für eine private Berufsunfähigkeitsversicherung verzichten auf die abstrakte Verweisung, denn diese bedeutet für Betroffene erneut eine empfindliche Versorgungslücke im Versicherungsfall.

Author admin

Dieser Beitrag wurde erstellt am Montag 14. Mai 2012 um 18:40 und abgelegt unter Versicherungen. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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