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Holzfenster

Freitag 7. Januar 2011 von admin

Bei Fenstern geht der Trend wieder zurück zu Holzfenstern. Diese wurden lange als nicht mehr zeitgemäß, unzweckmäßig und veraltet angesehen und stattdessen haben sich die Bauherren lieber für die pflegeleichteren Kunststofffenster entschieden. Holzfenster müssen zwar regelmäßig gepflegt werden, geben einem Raum aber, im Gegensatz zu Kunststofffenstern eine warme, gemütliche Atmosphäre. Vor allem Holzfenster an der Wetterseite des Hauses müssen durch regelmäßige Behandlungen mit den geeigneten Holzschutzmitteln geschützt werden. Wenn das nicht geschieht vergraut das Holz und ist anfällig für Pilz- und Schädlingsbefall. Heute werden die positiven Eigenschaften von Holz wieder geschätzt, denn durch die geringe Wärmeleitfähigkeit, wird eine gute Isolierung gewährleistet, so dass weniger Wärme verloren geht. Außerdem nimmt Holz bei hoher Luftfeuchtigkeit die Feuchtigkeit gut auf und gibt diese bei trockener Raumluft ab. Wer beim Hausbau die ökologischen und nachhaltigen  Aspekte beachtet, wird sich auf jeden Fall für Holzfenster entscheiden. Der besondere Charakter von Holz, wird mit Lasuren und Lacken unterstrichen, um den natürlichen Charakter des Holzes nicht zu zerstören, sollten aber lieber Lasuren verwendet werden. Fenstersprossen geben einem Haus einen ganz besonderen Charme, unterstreichen den Stil und sorgen in den Wohnräumen für ein gemütliches Ambiente. Wie bei allen anderen Holzfenstern auch, kann die Holzart für den Rahmen, dem eigenen Stil oder Geschmack entsprechend ausgewählt werden. Früher waren Sprossenfenster, die gängige Variante, wie man heute noch an alten Fachwerkhäusern sehen kann. Heute werden die zahlreichen, unter Denkmalschutz stehenden, Gebäude bei der Restaurierung mit neuen Sprossenfenstern ausgestattet um das ursprüngliche Aussehen zu erhalten. Im Gegensatz zu früher wird für die Sprossenfenster Isolierglas verwendet. Die einzelnen Sprossenfelder sind mit Glasscheiben ausgestattet. Es gibt aber auch Sprossenfenster, bei denen die Sprossen auf das Glas aufgesetzt werden oder bei denen die Sprossen im Scheibenzwischenraum eingebaut sind. Bei einem Fenster mit echter Sprosse sitzt in jedem Sprossenfeld eine einzelne Glasscheibe. Bei der Wiener Sprosse handelt es sich um Sprossen, die von außen auf das isolierglas aufgesetzt werden und die Helima Sprosse wird im Scheibenzwischenraum eingesetzt. Letztere ist zwar am einfachsten zu reinigen und von weitem ist kein Unterschied zu den anderen Sprossen zu erkennen, bei näherem hinschauen fällt aber auf, dass es kein echtes Sprossenfenster ist.

Author admin

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 7. Januar 2011 um 06:44 und abgelegt unter Bau und Renovierung. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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