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Beckenbodenübungen gegen Erektionsprobleme

Dienstag 28. Februar 2012 von admin

Wenn Männer das 55. Altersjahr hinter sich haben, können typische Altersbeschwerden wie eine Erektile Dysfunktion auftreten. Dabei tritt eine Erektile Dysfunktion durchaus nicht bei allen Männern zum gleichen Zeitpunkt auf: Manche erfreuen sich selbst im hohen Alter noch bester Gesundheit.

Im Fokus stehen bei der Behandlung meist Medikamente. Zuwenig Beachtung finden natürliche, wenig invasive Methoden wie etwa Beckenbodenübungen. Um ein Erektionsproblem wirksam zu behandeln, können Männer auch ihren Beckenboden stärken. Die Therapie wird sogar von Urologen empfohlen, da sie wirksam auf eine Erektile Dysfunktion Einfluss nimmt.

Um den Sinn von Beckenbodenübungen zu verstehen, sollte man sich zuerst über die Körperstruktur „Beckenboden“ selbst bewusst werden. Mit dem Begriff ist ein Muskel- und Nervengeflecht am Boden der menschlichen Beckenhöhle gemeint, das für die Funktionsweise vieler Geschlechtsorgane zuständig ist. Drei Hauptfunktionen werden genannt: Der Beckenboden dient dem Anspannen, Entspannen und dem Reflektorischen Entgegenhalten sowie der Durchblutung des Genitalbereichs, der mit entscheidet darüber, ob ein Mann irgendwann ein Erektionsproblem hat. Ein von Medizinern oft verschriebenes Hilfsmittel ist die Penispumpe, die als zertifiziertes Medizinprodukt auch in der Apotheke erhältlich ist. Beckenbodengymnastik ist auf DVD erhältlich und lässt sich im heimischen Umfeld sehr gut durchführen.

Angespannt wird die Beckenbodenmuskulatur zur Zurückhaltung des Urins bzw. des Stuhls – und dies sowohl beim Mann, als auch bei der Frau. Denn am Ausgang der Blase und des Anus befinden sich Schliessmuskeln, welche den angesammelten Substanzen Widerstand leisten. Nur so kann ein übermässiger Druck und ein permanenter Toilettendrang verhindert werden. Bei inkontinenten Menschen ist dieser Mechanismus gestört. In der Folge können gezielte Beckenbodenübungen den Körper wieder stärken.

Auch für die männliche Erektion ist das Anspannungsvermögen der Beckenbodenmuskulatur von höchster Bedeutung. Sie sorgt für die Verhärtung des Penis, indem sie das in den Schwellkörpern angesammelte Blut von dem Abfluss hindern. Indem die Venen bedrückt werden, lässt sich das Blut im Penis anstauen. Wenn der Mann Potenzprobleme hat, ist dies oft mit geschwächten Potenzmuskeln verbunden. Auch dem wirkt eine fachlich betreute Beckenbodengymnastik entgegen.

Entspannt wird der Beckenboden dagegen, wenn das Hirn eine Stuhl- oder Urinabgabe befiehlt. Bei der Frau werden die Muskeln auch während dem Geschlechtsverkehr entspannt. Und während dem Orgasmus pulsieren sie sogar, was heisst, dass An- und Entspannung abwechslungsweise erfolgen. Korrekte Beckenbodenübungen steigern folglich die Orgasmusfähigkeit, sind sich Ärzte jetzt sicher.

Die letzte Rolle der genannten Muskulatur ist ein reflektorisches Entgegenhalten, wenn abrupte Bewegungen ein ungewolltes Wasserlassen erzeugen können. Damit ist zum Beispiel Hüpfen, Tragen, Heben, Niesen oder Lachen gemeint, und Beckenbodengymnastik hilft, solchen Belastungen zu widerstehen.

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Dieser Beitrag wurde erstellt am Dienstag 28. Februar 2012 um 18:27 und abgelegt unter Medizin. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Kommentare und Pings sind derzeit nicht erlaubt.

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